Vor hundert Jahren bildete Schweden als erstes Land in Europa Nationalparks.
Store Mosse ist Schwedens grösstes zusammenhängendes Moorgebiet südlich von Lappland. Es wurde 1982 zum Nationalpark erklärt. ”Eine Urlandschaft jenseits menschlicher Zeit” - so beschreibt Carl Fries, in Schweden bekannter Verfasser von Naturbeschreibungen, Store Mosse. Die grossen Moorgebiete sind die ursprünglichsten, am wenigsten menschlich beeinflussten Regionen Südschwedens. Store Mosse ist die mächtigste aller dieser Urlandschaften. Durch das 7740 ha große Gebiet aus Flugsanddünen, Schwingrasen, Hochmooren und Niedermooren zieht sich ein 40 Kilometer langes Netz aus Wanderwegen. Von drei Aussichtstürmen aus lassen sich die vielen Vögel, die hier brüten oder Rast machen, gut beobachten.
Im Winter wird See- und Fischadlern zusätzliches Futter geboten. Per Webcam am Futterplatz lassen sich die Raubvögel prima beobachten: www.webbkameror.se/djurkameror/storemosse/
Nationalpark-Guides bieten im Sommer geführte Wanderungen auf Schneeschuhen an. Damit gelangt man auch abseits der Wege gefahrlos durch die Sümpfe.
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