Kultur & Geschichte

Kleinod am Kalmar Sund

In Kalmar spürt man die historische Bedeutung der Stadt auf Schritt und Tritt. Neunhundert Jahre Geschichte haben mit ihren Höhen und Tiefen zahlreiche Spuren in der Stadt hinterlassen.

Kalmar ist eine Küstenstadt. Und vom Meer aus erkennt man die Bedeutung, die die Stadt am Kalmar Sund einst hatte, sofort: Das prächtige Schloss mit seinen kupfergrünen Kuppeln, Giebeln und Türmen direkt am Wasser ist nicht zu übersehen.

Kalmarer Union

Ursprünglich als Festung angelegt erlebte die Burg im Laufe ihrer bald neunhundert Jahre langen Geschichte glanzvolle Epochen und Zeiten des Niedergangs. Seit 1397 ist der Name der Stadt untrennbar verbunden mit dem ersten Bund der Nordischen Länder – der Kalmarer Union, die hier vereinbart wurde und fast 150 Jahre lang Schweden, Dänemark und Norwegen zu einem Reich vereinte.

Gustav Wasa

In den Jahren danach, als wieder mehr Zwist herrschte im Norden, musste Schweden hier seine Grenze zu Dänemark sichern und verteidigen. König Gustav Wasa ließ die vier mächtigen, für seine "Wasa-Burgen" typischen dicken Wehrtürme bauen. Seine Söhne verwandelten die Burg schließlich in ein schönes Schloss mit Palastsälen.

Altstadt und Neustadt

Die Stadt zu Füßen der Burg war schon früh ein wichtiger Hafen und Handelsplatz. Nach Kriegen und verheerenden Stadtbränden wurde im 17. Jahrhundert beschlossen, die Stadt neu zu gründen. Das mittelalterliche Kalmar mit seinen engen und krummen Gassen direkt zu Füßen des Schlosses ist heute noch ein schöner Gegensatz zur "Neustadt" auf der Insel Kvarnholmen mit ihrer planmäßigen Stadtanlage. Aber auch in der "Neustadt" mit ihrer zum Teil erhaltenen Stadtmauer, der prächtigen Kirche, den Plätzen und den sehr gut erhaltenen historischen Gebäuden spüren Besucher heute ebenfalls den Flügelschlag der Geschichte auf Schritt und Tritt.

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