Der Norra Kvill Nationalpark

Norra Kvill ist einer von drei Nationalparks in Småland. Er besteht aus echtem småländischem Urwald. Der Wald wurde seit 150 Jahren nicht gerodet, und einige der Kiefern sind 350 Jahre alt. Umgestürzte Bäume, riesige moosbewachsene Steinblöcke und zauberhafte Waldseen warten hier auf Sie. Eine Wanderung zum höchsten Berg des Nationalparks wird mit einer strahlenden Aussicht belohnt

Unberührte Wälder sind in Südschweden sehr selten. Wie gut, dass der erste Teil des Nationalparks bereits 1927 gebildet wurde. Er war damals 27 Hektar groß. Später wurde das Gebiet erweitert, heute umfasst es 114 Hektar. Hier darf sich die Natur frei zum Urwald entwickeln. Der Wald besteht zu 80 Prozent aus Kiefern, einige davon sind richtig groß - mit 2,5 m Umfang und einer Höhe von 35 m.

 

 

 

Norra Kvill ist leicht zu finden 

Der Nationalpark Norra Kvill liegt dicht an der Straße zwischen Vimmerby und Södra Vi, 7 km südlich von Ydrefors. Eine ausgewiesene Abfahrt führt zum Parkplatz mit Informationstafeln, Toilette, Tischen und Bänken. Um die zwei Seen im Nationalpark herum führt ein Wanderweg. Der See Stora Idgölen wird auch Zaubersee genannt, wegen seiner Seerosen und dem Wasserklee. Der höchste Punkt ist die Anhöhe Idhöjden, die 45 m über der Seeoberfläche liegt und eine großartige Aussicht bietet.

Die Natur des småländischen Hochlands 

Das gesamte Småländische Hochland ist leicht hügelig. 230 m über dem Meer liegt der Nationalpark Norra Kvill als Berg in dieser Landschaft. Besonders faszinierend sind die moosbewachsenen Steinblöcke, die an einigen Stellen ganze Blockfelder bilden.

Die anderen beiden Nationalparks in Småland sind die Insel Blaue Jungfrau im Kalmarsund und Store Mosse im westlichen Småland bei Värnamo. In Vorbereitung ist auch ein Nationalpark am See Åsnen südlich von Växjö - die Inselwelt des westlichen Åsnen ist ein unberührter „Binnenschärengarten“.

Mehr Information zum Norra Kvill Nationalpark gibt es auf Englisch auf der Website der schwedischen Nationalparks.

 

Lesen Sie mehr über: